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Wohnungssuche: Besichtigung meistern- die Guideline für Ihren Erfolg!

Besichtigungen meistern – eine Guideline für Dein erfolgssicheres Auftreten

Warum ist es wichtig bei der Besichtigung zu überzeugen?

Die Besichtigung bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Eindruck von der Wohnung zu bekommen, gleichzeitig den Vermieter bzw. den Makler von sich selbst zu überzeugen und individuelle Fragen zu klären. Der erste Eindruck zählt! Je besser man also vorbereitet sind, desto einfacher fällt es, sich auf Details konzentrieren, die Gedanken zur Wohnung sammeln und mit wenig Aufwand kompetent und als guter neuer Mieter rüberzukommen.

Das Mietverhältnis ist eine langfristige Beziehung zwischen Vermieter und Mieter. Deshalb ist die Besichtigung nicht nur eine Möglichkeit für den Mieter, sich vor Ort ein Bild der Immobilie zu machen, sondern auch eine Gelegenheit für den Vermieter, seinen Mietinteressenten genauer zu beschnuppern.

Wie kann ich mich optimal auf die Besichtigung vorbereiten? Was ist das Ziel meiner Vorbereitung?

Um sich optimal auf eine Besichtigung vorzubereiten, müssen diverse Details zur Wohnung zusammengetragen werden. Der Mietinteressent sollte das Exposé, das ihm im Vorhinein zur Verfügung gestellt wurde, dabei haben und ausstehende Fragen notieren. Achtung: (banale) Fragen, die sich bereits aus (online) verfügbaren Infos ergeben, sind äußerst unbeliebt und zeugen von schlechter Vorbereitung oder gar Desinteresse. Unterschieden werden kann zwischen Fragen, die man selbst beantwortet (bsp.: wie hell/laut ist es in der Wohnung?) und Fragen an den Makler oder Vermieter (bsp.: gibt es einen Hausmeisterservice?).

Zudem sollten Bewerbungsunterlagen und eine Mieterselbstauskunft vorbereitet werden. Die Bewerbungsmappe -egal ob digital oder in Papierform- sollte unbedingt eine Kopie desAusweisdokuments, Gehaltsnachweise (üblicherweise die letzten 3 + die Jahresabrechnung des vergangenen Jahres) eine Schufa-Auskunft und eine Mieterselbstauskunft enthalten.

Ebenfalls bestens vor der Besichtigung durchzuführen ist ein kurzer Lage-Check über Google, um sich über die Anbindung an den ÖPNV und die Fußwege zu Einkaufsmöglichkeiten etc. klarzuwerden.

Zur Besichtigung selbst kann auch beispielsweise der Partner oder ein Freund/eine Freundin als Unterstützung mit eingeplant und mitgebracht werden.

Kurz gesagt: Vor der Besichtigung sollte sichergestellt sein, dass der Mietinteressent, bis auf einen Rundgang im Objekt, weiß, dass es sich um eine Immobilie handelt, die er oder sie tatsächlich gerne anmieten möchte. Mit diesem Level an Entschlossenheit haben Sie 90% Ihrer Mitstreiter etwas voraus und können bei der Besichtigung direkt durchstarten.

Was sollte ich am Besichtigungstag beachten?

Am Besichtigungstag macht es sich oft bezahlt, pünktlich oder noch besser früher da zu sein und die Umgebung zu Fuß zu erkunden (Verkehr, ÖPNV-Anbindung, Einkaufsmöglichkeiten…).

Eine kurze Besichtigungsknigge: der Dresscode bei Besichtigungen ist häufig ein Thema. Es empfiehlt sich legere, aber gepflegte Kleidung. High Heels sollten möglichst vermieden werden, da manche Vermieter große Angst um ihr Parkett haben. Als Faustregel gilt: nur so viel stylen, wie man sich damit wohlfühlt und dies auch ausstrahlt. Extreme sollten vermieden und keine Klischees bedient werden.

Wie kommuniziere ich am geschicktesten mit Vermieter und Makler?

Kommunikation ist das A& O: Kommunizieren Sie offen mit dem Makler oder dem Vermieter, verstellen Sie sich nicht, aber bemühen Sie sich um einen höflichen und lockeren Umgang. Negative Gedanken verdrängen Sie am besten, da diese sich sonst mit großer Sicherheit in Ihrem Gesicht wieder spiegeln werden. Auch wenn Sie später ein gleichwertiger, wenn nicht sogar rechtlich besser geschützter, Teil dieser Geschäftsbeziehung Vermieter-Mieter sein möchten, dürfen Sie nicht die Tatsache vergessen, dass Sie sich aktuell allenfalls in der Vertragsanbahnung befinden.

Die Kommunikation mit dem Vermieter ist eine Gelegenheit, um in einer entspannten Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Wer als Interessent euphorisch, aber nicht zu aufdringlich wirkt, kann punkten. Außerdem sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Bindung zum Vermieter über mehrere Jahre bestehen soll und und somit für beide Seiten gerne möglichst unkompliziert und vernünftige gehandhabt werden soll.

Die Kommunikation mit dem Makler läuft unter ähnlichen Aspekten wie die mit dem Vermieter ab. Vermeiden Sie insbesondere Fragen, die sich bereits aus dem Exposé ergeben, da das dem Makler Desinteresse und eine schlechte Vorbereitung suggeriert.

Der Makler als Geschäftspartner des Vermieters wird nur wenig Aussagen über diesen treffen. Gewisse Rückschlüsse vom Makler-Auftreten auf die Interessen des Vermieters und dessen Charakter sind mitunter möglich. Der Zustand der Immobilie (Renovierungs-/Sanierungsdtand, Garten- & Innenhofpflege etc.) geben Ihnen meist eine stille Auskunft über den Typ des Vermieters und über dessen zukünftige Bereitschaft, an einem angenehmen Mietverhältnis mit Ihnen zu arbeiten.

Warum ist das Antreffen eines Vormieters in der Wohnung für mich ein Glücksfall?

Sollten Sie das große Glück haben, einen Vormieter bei der Maklerbesichtigung in der Wohnug anzutreffen, nutzen Sie dies aus. fragen Sie ihn, ob er wieder in das Objekt einziehen würde. Der Vormieterkontakt ist für Sie wertvoll, weil er die Wohnung und den Vermieter aus nächster Nähe langfristig erlebt hat. Außerdem hat der Vormieter kein Interesse an einer Falschauskunft Ihnen gegenüber. Andererseits wird der zuständige Makler wenig begeistert sein, wenn Sie den „Schwachpunkt“ Vormieter für Ihre Zwecke ausnutzen. Die Informationen, die der Vormieter preisgibt, sind für den Makler nicht steuerbar, wirken sich aber eventuell auf den ganzen Beischtigungsverlauf aus.

Welche Arten von Besichtigungen gibt es?

Es wird zwischen Einzel-, Openhouse-, Sammel-, und Massenbesichtigungen unterschieden. Alle 4 Arten von Besichtigungen bringen ihre Vor- und Nachteile mit sich. Je genauer man diese kennt, desto besser kann man sie für sich ausnutzen.

Was muss ich bei einer Einzelbesichtigung besonders beachten?

Die Einzelbesichtigung ist die komfortabelste Variante einen Eindruck von der Wohnung und dem Vermieter zu bekommen und einen positiven Selbigen zu hinterlassen. Bei der Besichtigung und beim Auswahlverfahren sollte man sich unbedingt an die Regeln des Vermieters oder Maklers halten, diese genau überprüfen und versuchen, ihnen bestmöglich gerecht zu werden. Das Mitbringen von Unterlagen zur Besichtigung wird in den meisten Fällen gerne gesehen und zeugt von einer sehr guten Vorbereitung und Kooperationsbereitschaft.

Was muss ich bei einer Openhouse-Besichtigung besonders beachten?

Openhouse-Besichtigungen werden für einen gewissen Zeitraum angesetzt. Es empfiehlt sich, nicht zu knapp vor Schluss zu kommen und auch, nicht mit der ersten Ansammlung von Schaulustigen durch die Wohnung zu hetzen. Das „Mittelfeld“ bietet eher die Möglichkeit für einen persönlichen Kontakt mit dem Makler oder dem Vermieter. Außerdem wirkt die Wohnung anders, wenn man sich mehr oder weniger alleine darin befindet.

Was muss ich bei einer Sammelbesichtigung besonders beachten?
Bei Sammelbesichtigungen werden ebenfalls mehrere Interssenten gleichzeitig zur Besichtigung eingeladen. Oftmals hat der Makler die betreffenden Mietinteressenten bereits im Vorfeld qualifiziert, sodass Ihr Auftreten und Ihre Bewerbungsunterlagen entscheiden. Es empfiehlt sich als Erster oder Letzter die Wohnung zu sehen, um so möglichst bei dem Entscheidungsträger in Erinnerung zu bleiben.

Was muss ich bei einer Massenbesichtigung besonders beachten?

Indem viele Interessenten relativ wahllos zur Massenbesichtigung eingeladen werden, spart der Makler sich Zeit und Geld. Die enorme Konkurrenzsituation wird massiven Druck auf jeden einzelnen Interessenten ausüben. Ein Großteil der Interessenten bewirbt sich alleine deshalb schon nicht. Von den Verbleibenden wird nochmals ein Teil aufgrund mangelhafter Bewerbungsunterlagen aussortiert werden. Sie sollten diese beiden Fakten ausnutzen und durch eine optimale Vorbereitung in Form von vollständigen und ordentlichen Bewerbungsunterlagen und durch ein überzeugendes, aber freundliches Auftreten glänzen.

Wie bekunde ich mein Interesse und bewerbe mich auf meine Traumwohnung?

Die anstehende Besichtigung ist das letzte Puzzleteil zur Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung auf eine Wohnung. Bekunden Sie Ihr Interesse bei der Besichtigung. Fragen Sie auch nach einem individuellen Auswahlprozess des Vermieters/Maklers, damit es nicht an einem „Formfehler“ scheitert. Neben der Sympathie, die der Entscheidungsträger für Sie empfindet, spielen auch eine Reihe von wirtschaftlichen Faktoren eine Rolle. Essentiell ist Ihr Einkommen, Familienstand, Ihre Bonität und der präferierten Einzugstermin.

Bezüglich der Bewerbungsunterlagen ist Schnelligkeit von Vorteil. Bereiten Sie bereits eine Bewerbermappe in Papierform für die Besichtigung vor. Fällt dann die Entscheidung Ihrerseits für die Bewerbung auf die Wohnung, können Sie dem Makler oder Vermieter die Unterlagen direkt in die Hand drücken.

Fazit

Mit etwas Vorbereitung und einer cleveren Vorgehensweise lässt es sich bei der Besichtigung einfach punkten und einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen. So gelangen Sie schnell und erfolgssicher an Ihre Traumwohnung!

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