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Kategorie Mietkaution

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Die Mietkaution – #4 Vorteile und Nachteile eines Mietkautionssparbuchs

Was ist ein Mietkautionssparbuch?

Hierzu einigen sich Vermieter und Mieter auf die Einzahlung der Kaution auf ein verzinstes Sparbuch. Üblicherweise richtet der Mieter das Konto ein.

Charakteristisch für das Mietkautionssparbuch ist, dass die vom Mieter eingezahlte Kaution zu Gunsten des Vermieters  verpfändet wird. Damit liegt die Kaution rechtmäßig im Machtbereich des Vermieters und ist dennoch ordnungsgemäß von dessen sonstigem Vermögen abgesondert. Bei Zugriff auf die hinterlegte Kaution wird der Mieter hierüber benachrichtigt.

Bei Beendigung des Mietverhältnisses kann das Kautionssparbuch durch eine Unterschrift des Vermieters zur Aufhebung der Verpfändung aufgehoben werden. Damit verfügt der Mieter wieder alleine über das Geld. Im Falle einer nicht 100-prozentigen Rückzahlung der Miete kann die Aufhebung der Verpfändung einfach nach Zugriff des Vermieters auf den ihm zustehenden Teil erfolgen.

Welche Vorteile hat ein Mietkautionssparbuch?

  • Bank als dritte Partei und Kontrollinstanz zwischengeschaltet
  • unkomplizierte Beantragung und geringe bis keine Gebühren
  • wenig Aufwand für den Vermieter, Beantragung alleine durch Mieter möglich
  • der Mieter kann nicht mehr über den Betrag verfügen
  • einfache Auflösung des Sparbuchs mit einer Unterschrift

Welche Nachteile hat ein Mietkautionssparbuch?

  • Variationen in Konditionen und Zugriffsmöglichkeiten bei unterschiedlichen Banken erfordert eine Recherche über das passende Produkt

Fazit und Empfehlung

Die Leistung der Kaution durch ein Mietkautionssparbuch kann sowohl aus Mieter- als auch aus Vermietersicht als fairste Variante angesehen werden. Manche Banken halten besonders verwaltungsaufwandsarme und unkomplizierte Mietkautionssparbuch-Angebote bereit.

Wir empfehlen das Mietkautionsparbuch der DKB, das unsere Kunden bislang immer sehr zufrieden gestellt hat. Die DKB bietet diesen Service ausschließlich eigenen Kunden an, mit wenigen Schritten können Sie aber ein kostenloses Giro-Konto bei der DKB beantragen und danach bequem online Ihr Mietkautionssparbuch eröffnen.

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Die Mietkaution – #3 Vorteile und Nachteile einer Mietkautionsbürgschaft

Was ist eine Mietkautionsbürgschaft?

Bei der Mietkautionsbürgschaft verpflichtet sich ein Dritter für die Kautionsforderung des Vermieters gegen den Mieter einzustehen. Oft handelt es sich bei dem Dritten im Falle der Mietkautionsbürgschaft um Versicherungen oder Banken.

Wie wird die Mietkautionsbürgschaft geleistet?

Die Mietkautionsbürgschaft wird durch den Mieter beispielsweise bei einer Bank oder Versicherung beantragt. Nach einer Bonitätsprüfung des Mieters durch den Bürgen erfolgt schließlich die Ausstellung einer Bürgschaftsurkunde, die als “Beweismittel” über das Bestehen der Bürgschaft dient und dem Vermieter deshalb vorgelegt wird.

Welche Vorteile hat die Mietkautionsbürgschaft?

  • Anmietung auch ohne eigene finanzielle Reserven möglich
  • einfache Online-Beantragung möglich
  • Mieter ist nicht von ordnungsgemßem Umgang des Vermieters mit der Kautionssumme abhängig
  • geringer Verwaltungsaufwand für den Vermieter
  • aus Vermietersicht: bessere Vermietbarkeit auch in strukturschwachen Regionen & Bonitätsauskunft

Welche Nachteile hat die Mietkautionsbürgschaft?

  • manche Bankbürgschaften ermöglichen eine unberechtigte Inanspruchnahme der Kautionsbürgschaft durch den Vermieter
  • Gebühren
  • negative Auswirkung auf das Scoring oder die Schufa

Fazit und Empfehlung

Die Mietkautionsbürgschaft kann bei Mietern ohne eigenes Finanzpolster hilfreich zur Kautionsleistung sein. Aber auch hier wird eine Bonitätsprüfung gemacht. Außerdem vertreten viele Vermieter die Ansicht, dass der Mieter seine Solvenz für die kommenden Mietzahlungen bereits durch das unkomplizierte Bereitstellen einer Kaution in “Geldform” beweisen kann. Deshalb nehmen viele Vermieter erfahrungsgemäß bevorzugt andere Kautionsformen entgegen.

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Die Mietkaution – #2 Vorteile & Nachteile der Barkaution

Was ist eine Barkaution?

Die Entrichtung der Mietkaution als sog. Barkaution ist eine Variante zur Kautionszahlung. Dabei zahlt der Mieter die Kaution an den Vermieter, die dieser dann separat auf einem Sparbuch anlegt.

Wie wird die Barkaution geleistet?

Dabei leistet der Mieter die Kaution an den Vermieter entweder bar oder per Überweisung. Der Vermieter ist verpflichtet die Barkaution von seinem sonstigen Vermögen abgesondert und dementsprechend auf einem separaten Sparbuch anzulegen.

Die Barkaution kann per Einmalzahlung abgeleistet werden. Der Mieter hat jedoch immer das Recht die Kaution auch in 3 Teilzahlungen mit folgenden Zahlungsmodalitäten leisten: Die erste Rate muss mit Beginn des Mietvertragsverhältnisses geleistet werden; die beiden weiteren Teilzahlungen werden jeweils mit den unmittelbar folgenden Mietzahlungen fällig. Dieses Recht des Mieter die Barkaution in bis zu 3 Teilzahlungen zu entrichten zu dürfen besteht unabhängig aller anderweitigen Vereinbarungen zwischen Mieter und Vermieter.

Welche Vorteile hat die Barkaution?

  • unmittelbare Gesetzesverankerung und somit verhältnismäßig leicht geltend machbarer Anspruch für den Mieter
  • Verzinsung der Kautionsleistung, die dem Mieter nach Ende des Mietverhältnisses zusteht (sofern Kaution nicht durch Verwendung des Vermieters rechtmäßig verbraucht)

Welche Nachteile hat die Barkaution?

  • Vertrauen als Basis auf ordnungsgemäße Anlage des Kautionsgeldes als Basis dieser Kautionszahlungsvariante
  • keine Kontrolle des Mieters vs. leichter Zugriff des Vermieters auf die Kautionssumme
  • keine Mitsprachemöglichkeit des Mieters bezüglich der Sparbuch-Auswahl und somit letztlich auch bezüglich erreichbarer Zinsen

Fazit und Empfehlung

Die Barkaution ist der gesetzliche Regelfall und wird in der Praxis am häufigsten zur Kautionszahlung angewendet. Dennoch kann gerade aufgrund des Abhängigkeitsverhältsnisses zwischen Mieter und Vermieter eine transparente Kautionszahlungsvariante empfehlenswert sein. Hier bietet sich beispielsweise die Eröffnung eines Mietkautionssparbuchs an.

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Die Mietkaution – #1 Was ist eine Mietkaution?

Mietkaution – in 3 Sätzen

Bei der Vermietung einer Wohnung darf der Vermieter eine Kaution verlangen. Die Höhe der Kaution darf 3 Monatskaltmieten nicht überschreiten. Abgesehen von dieser gesetzlichen Höchstgrenze beträgt die Kaution in der Praxis idR zwischen 2 und 3 Netto-Monatsmieten.

Wozu dient die Mietkaution?

Die Kaution dient als Sicherheitsleistung, um eventuell entstehende Ansprüche des Vermieters gegenüber dem Mieter zu decken. Verwerten darf der Vermieter die Kaution nur unter den Voraussetzungen, dass der Mieter a) die Wohnung nach Ende des Mietverhältnisses nicht im vertragsgemäßen Zustand zurückgibt oder b) ausstehende Zahlungen nicht begleicht.

Als mögliche Verwendungszwecke der Mietkaution durch den Vermieter kommen so beispielsweise folgende Fälle in Betracht:

  • Mietschulden
  • ausstehende Betriebskosten-Nachzahlungen
  • Schäden an der Mietsache, die der Mieter durch unsachgemäßen Gebrauch verursacht hat
  • Durchführung oder Nachbesserung von vertraglich vereinbarten Schönheitsreparaturen

Wichtig: Allein von Rechts wegen wäre keine Kaution zu leisten. Möchte sich der Vermieter als durch die gängige Methode der Mietkaution finanziell absichern, muss die Leistung der Kaution zwischen Mieter und Vermieter vertraglich vereinbart werden.

Wie kann die Mietkaution geleistet werden?

In der Praxis wird häufig zwischen den folgenden 3 Möglichkeiten unterschieden, die Mietkaution zu leisten:

  1. Barkaution: Die Barkaution ist der gesetzliche Regelfall und wird in der Praxis am häufigsten angewendet. Hier zahlt der Mieter an den Vermieter entweder bar oder per Überweisung die Kaution. Der Vermieter ist verpflichtet diese auf ein separates Sparbuch anzulegen.
  2. Bankbürgschaft: Dabei erhält der Vermieter als Sicherheit die Verpflichtungserklärung eines Bürgen. Im Bereich der Wohnraummiete spielt die Bankbürgschaft nur eine untergeordnete Rolle.
  3. Mietkautionssparbuch: Die Leistung der Kaution durch ein Mietkautionssparbuch kann sowohl aus Mieter- als auch aus Vermietersicht als fairste Variante angesehen werden. Hierzu einigen sich Vermieter und Mieter auf die Einzahlung der Kaution auf ein verzinstes Sparbuch. Die Zugriffsregelungen auf das Geld und die Formalien zum Abschluss des “gemeinsamen” Sparbuchs variieren von Bank zu Bank.
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