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Kategorie Immobilienbewertung

VonACC Immobilien Consulting

Immobilienbewertung – #5 Was ist meine Immobilie WIRKLICH wert?

Unterschiedliche WertermittlungsprozesseSachwertverfahren, Ertragswertverfahren und Vergleichswertverfahrenhaben oft unterschiedliche Immobilienwerte zum Ergebnis. Dies wirft bei vielen Eigentümern die berechtigte Fragen auf:  An welche Wertindikation kann ich mich halten? Ist der ermittelte Immobilienwert gleichzeitig der Marktwert? Was ist meine Immobilie WIRKLICH wert? Wie wickele ich den Verkauf meiner Immobilie am geschicktesten ab?

Fragezeichen zum Thema Marktwert

An welche Wertindikation kann ich mich halten?

Primär bieten die Ergebnisse der o. g. Wertermittlungsverfahren eine solide Einschätzungsbasis. Auch wenn die Ermittlung von Sachwert, Ertragswert und Vergleichswert sehr unterschiedlich sind, steht mit dem Wert an sich erst einmal eine über ein festgelegtes Verfahren ermittelte Zahl im Raum.

Ist der ermittelte Immobilienwert gleichzeitig der Marktwert?

Aus verkaufstaktischen Gründen sollte man seine Immobilie nicht 1:1 zu diesem Preis anbieten. Oftmals ist ein errechneter Wert nicht dazu geeignet, das Marktgeschehen plausibel abzubilden. Deshalb ist es sinnvoll, den ermittelten Wert als Basis für die weitere Kaufpreisfindung zu nutzen und entsprechend an die Gegebenheiten des Marktes anzupassen.

Was ist meine Immobilie WIRKLICH wert?

Gestapelte Münzen zum Thema MarktwertGrundsätzlich gilt das Grundprinzip des Marktes: Eine Immobilie ist so viel wert, wie jemand bereit ist, dafür zu zahlen. Angebot und Nachfrage sowie Objektlage und Ausstattung sind entscheidend für den erzielbaren Marktwert. Verkäufer erleben oft wie maßgeblich das Prinzip von Angebot und Nachfrage ist, wenn sie Immobilien in Ballungszentren, wie beispielsweise Frankfurt am Main oder München, anbieten. Objekte aller Standards finden hier Käufer, die bereit sind vergleichsweise viel Geld auszugeben. Gründe dafür sind die große Wohnungsnot oder auch die Gewissheit, Wohnraum für entsprechendes Geld wieder vermieten zu können. Andererseits existieren aber auch v. a. in ländlichen Gebieten Immobilien, deren Sachwert – aufgrund der geringen Nachfrage- über einem erzielbaren Verkaufspreis liegen kann.

Da es bei der Marktwert-Einordnung viel zu beachten gibt, ist die Preisfindung eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Für jedes Objekt ergibt sich letztendlich eine Preisspanne, die sich an einem errechneten Wert und den Preisvorstellungen des Verkäufers orientiert. Der Verkaufserfolg hängt oft maßgeblich von der richtigen Auswahl eines Marktwerts aus der Preisspanne ab. Daneben beeinflussen die Präsentation des Objekts sowie die Verkaufserfahrungen und -taktiken den Erfolg des Wunschverkaufspreises.

Wie wickele ich den Verkauf meiner Immobilie am geschicktesten ab?

ACC Immobilien Consulting bietet als etabliertes Immobilienunternehmen eine realistische Einschätzung für erzielbare Marktwerte Ihres Objekts an. Die langjährige Verkaufserfahrung bei Immobilien unterschiedlicher Preisklassen sowie die damit einhergehende kontinuierliche Beobachtung der Marktpreisentwicklung fließen in jede unserer Immobilienbewertungen mit ein. Dennoch wissen wir bei ACC Immobilien Consulting: Jede Immobilie ist hochgradig individuell, genauso wie der für sie erzielbare Verkaufspreis. Denn eine zu hohe Wertindikation kann dem Verkaufsprozess mindestens genauso viel schaden, wie eine zu niedrige. Im Rahmen einer objektiven Analyse prüfen wir Ihre Immobilie eingehend und ermitteln so den bestmöglichen Preis. Dabei bedienen wir uns unterschiedlicher, langjährig erprobter Unternehmensprozesse, die wir durch häufige Anwendung nahezu perfektioniert haben.

Frau Schwalm und ihr Team bieten ein professionelles und auf das Objekt abgestimmtes Marketing an. Wir bei ACC Immobilien Consulting stimmen mit Ihnen gemeinsam den Verkaufsvorgang ab und wählen demnach die strategisch günstigste Präsentation des Kaufpreises.

Lesen Sie mehr darüber, wieso die Taktik, das Objekt von Anfang an weder zu hoch- noch zu tiefpreisig anzubieten entscheidend ist. Informieren Sie sich gerne auch über den Ablauf des Verkaufs einer Immobilie bei ACC Immobilien Consulting.

 


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Immobilienbewertung – #6 Gefahren bei falschem Angebotspreis

Bei der Immobilienbewertung und dem -verkauf gilt zunächst der Marktgrundsatz: Eine Immobilie ist so viel wert, wie jemand bereit ist, dafür zu zahlen. Nur woher weiß der Verkäufer was der Markt ihm für seine Immobilie bereit ist zu zahlen BEVOR er das Objekt zum Kauf anbietet? Welcher Kaufpreis ist also DER Richtige? Und warum ist es wichtig, gleich beim ersten „Schuss“ der Kaufpreisinseration einen Treffer zu landen?

Die Bewertung eines Objekts wird in den meisten Fällen vor einem Verkauf durchgeführt. Dabei ist es das Ziel, einen möglichst präzisen und realistischen Marktwert zu ermitteln. Wie man am geschicktesten eine Preisspanne für den Marktwert ermittelt und daraus einen Verkaufspreis auswählt, können Sie hier nachlesen.

Aber warum ist es jetzt so wichtig den Kaufpreis im öffentlichen Angebot möglichst nachträglich nicht mehr zu ändern?

Der Marktwert, mit dem man bei einem Verkauf an den Start geht, ist der wichtigste. Egal welche nachträgliche Veränderungen man daran macht, wird der erste Wert immer bei den Interessenten im Gedächtnis bleiben.

Kaufpreis nachträglich erhöht

Pfeil in Richtung rechts oben zum Thema KaufpreisEine nachträgliche Erhöhung des Kaufpreises bringt die Gefahr mit sich, dass Marktbeobachter und Interessenten schnell das Interesse am Objekt mit den vermeintlich willkürlich und unüberlegt gewählten Preisen verlieren. Das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit des Verkäufers leiden, wenn so wichtige Fakten, wie der Kaufpreis nachträglich erhöht werden. Weil der Kaufinteressent das Umentscheiden des Verkäufers beim Preisansatz nicht versteht, ignoriert er den höheren Verkaufspreis. Nicht zuletzt werden viele Interessenten versuchen gleich bei dem ursprünglichen, niedrigen Kaufpreisangebot in die Verhandlungen einzusteigen. Wenn das Vertrauen durch die nachträgliche Preisänderung stark gelitten hat, verlieren viele potentielle Käufer die Glaubwürdigkeit in die sonstigen Angaben des Verkäufers zur Immobilie oder gar das Interesse am Objekt.

Kaufpreis nachträglich gesenkt

Erfahrene Beobachter des Immobilienmarktes erleben eine nachträgliche Absenkung des Kaufpreises oftmals als Anzeichen für wenig Allgemeininteresse an der Immobilie oder eine schlechte Verkaufbarkeit aus anderen Gründen (z. B. Baumängel, ungeklärte Rechtslage etc.). In vielen erweckt ein ungezwungenes Verringern des Kaufpreises in einer öffentlichen Inseration zudem den Eindruck, dass noch ein weitaus niedrigerer Preis denkbar und von Verkäuferseite akzeptabel wäre. Die Glaubwürdigkeit des Verkäufers bezüglich seiner Fähigkeit zur Marktwert-Einschätzung und bezüglich der Werthaltigkeit seines Immobilienangebots leidet maßgeblich unter nachträglichen Kaufpreis-Absenkungen.

Nicht-öffentliche Kaufpreisverhandlungen? Kein Problem!

Silhouette zweier Männer beim Verhandeln zum Thema KaufpreisSobald ein oder mehrere Kaufinteressenten in der engeren Auswahl stehen, spricht, außer dem eigenen wirtschaftlichen Interesse, nichts dagegen, den Kaufpreis einem Interessenten im Einzelkontakt gegenüber zu senken, um diesem entgegen zu kommen. Gerade in Ballungszentren, wie beispielsweise Frankfurt am Main oder München, wird dieses „Entgegenkommen“ oft nicht nötig sein. Ganz im Gegenteil: oftmals sind die Kaufinteressenten der engeren Auswahl bereit, die Kaufpreissumme zu erhöhen, um sich von den anderen Bewerbern abzugrenzen und die eigenen Abschlusschancen zu vergrößern. Aber auch in ländlichen Regionen gibt es Objekte von größerem Interesse, sodass sich in der letzten Phase vor Kaufvertragsabschluss mehrere Interessenten in der engeren Auswahl befinden. Auch hier ist das o. g. Szenario der Kaufpreiserhöhung auf Angebot des Interessenten denkbar. Praktisch überall, wo eine Wettbewerbssituation unter den Kaufinteressenten entsteht, kann ein geschickter Verkäufer versuchen einen wirtschaftlichen Vorteil zu erreichen.

Fazit & Empfehlung

Die Kaufpreis-Inseration sollte aus Gründen der Glaubwürigkeit des Verkäufers und der Werthaltigkeit seiner Angaben zum Objekt gleich beim ersten „Schuss“ einen Treffer landen. Außerdem vermeidet eine nachträgliche Kaufpreisanpassung, dass Unsicherheiten bei den Kaufinteressenten bestehen, die das Verkäufer-Käufer-Verhältnis von Anfang an belasten könnten. Deshalb sollte die Preisermittlung ernst genommen werden und die Preisinseration wohl durchdacht sein. Eine sorgfältige Ausarbeitung an dieser Stelle ist zeitaufwändig und arbeitsintensiv, wird sich aber im Ergebnis wortwörtlich bezahlt machen.

 


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Immobilienbewertung – #4 Vergleichswertverfahren

Was ist das Vergleichswertverfahren?

Das Vergleichswertverfahren ist eines der 3 in der ImmoWert-Verordnung gesetzlich verankerten Wertermittlungsverfahren. Ermittelt wird ein sehr praxisnaher Immobilienwert, der maßgeblich auf zuvor getätigten Verkäufen ähnlicher Objekte in der näheren Umgebung basiert.

Wie wird das Vergleichswertverfahren durchgeführt?

Bewertungskriterien & Vergleichsfaktoren

Checkliste mit Häkchen und Stift zum Thema VergleichswertverfahrenIm Grunde vergleicht man das zu bewertende Objekt anhand diverser Kriterien mit mehreren anderen Objekten, die annähernd die selben Kriterien erfüllen. Naturgemäß unterscheiden sich die Bewertungskriterien bei Grundstücken und Gebäuden:

  • Grundstücke werden anhand von Faktoren wie Lage, Größe, Bodenbeschaffenheit und Erschließungszustand etc. verglichen.
  • Gebäude hingegen werden anhand von Faktoren wie Bauweise, Ausstattungsqualität, Größe, Energieverbrauch, Mieterträge etc. verglichen.

Direktes & Indirektes Vergleichswertverfahren

Der Prozess zur Ermittlung eines Vergleichswerts kann in 2 verschiedene Durchführungsvarianten unterschieden werden:

  1. Direktes Vergleichswertverfahren: Das direkte Vergleichswertverfahren stellt den Idealfall dar. Wenn beispielsweise erst kürzlich das Nachbargrundstück oder die angrenzende Doppelhaushälfte veräußert wurde, steht ein unmittelbar nachvollziehbarer Vergleichswert im Raum. Umso idealer natürlich, wenn diese Zufälle sich gehäuft haben, sodass mehrere direkte Vergleichswerte von Objekten ähnlicher Art in der Nachbarschaft verfügbar sind. Leider ist dies jedoch selten der Fall, sodass auf andere Vergleichswerte zurückgegriffen werden und das indirekte Verfahren angewendet werden muss.
  2. Indirektes Vergleichswertverfahren: Aufgrund der o. g. Problematik der Seltenheit unmittelbarer Vergleichswerte ist das indirekte Vergleichswertverfahren der deutlich häufiger verwendete Prozess. Über Vergleisdaten-Sammlungen und ein anschließendes Individualisierungs- und Anpassungsverfahren erfolgt die Ermittlung eines indirekten Vergleichswerts.

Vergleichsdaten-Sammlungen

Die Gutachterausschüsse halten für das direkte Verfahren eine Kaufpreissammlung von Objekten und anonymisierten Daten bereit. Indirekte Vergleichswertverfahren-Bewertungen können anhand von Grundstücksmarktberichten der Gutachterausschüsse sowie einer Marktrecherche vollzogen werden. Letztere schließt eine individualisierte Bewertung von Kriterien, wie z. B. der Mikrolage der Immobilie oder der Ausstattung, mit ein.

Gutachter und andere Vergleichswertverfahren-Bewerter greifen auf diese Daten bei ihrer Bewertung zu. Unterschiede des zu bewertenden Objekts im Vergleich zu den eingewerteten Immobilien der Datenbank kann man über Zu- und Abschläge in der Bewertung korrigieren.

Bewertung durch den Eigentümer selbst oder Beauftragung eines Gutachters?

Mann im Business Anzug zum Thema Gutachter beim VergleichswertverfahrenViele Eigentümer sehen sich selbst in der Lage eine realistische Objektbewertung durchzuführen. Problematisch kann die Bewertung durch den Eigentümer jedoch werden, wenn subjektive Eindrücke und Vorstellungen fälschlicherweise in die Preisvorstellung einfließen und das Bewertungsergebnis verzerren. Gerade die einzukalkulierenden Zu- und Abschläge für Details am Objekt fallen bei Eigentümer-Bewertungen oft zu hoch aus. Um dieser Problematik mit der nötigen Objektivität entgegenzutreten, bieten viele Gutachter und Unternehmen die Durchführung eines Vergleichswertverfahrens an. Dennoch bleibt auch eine professionelle Bewertung nicht ohne Hindernisse. Die Anpassung der Vergleichswerte hängt stark von der Kompetenz, Erfahrung und Professionalität des Gutachters ab, dessen sorgfältige Auswahl somit essentiell ist.

Bei welchen Immobilien bietet sich die Durchführung des Vergleichswertverfahrens an?

Die Anwendung des Vergleichswertverfahrens ist vor allem bei Grundstücken und selbstgenutzten Immobilien sinnvoll. Schwierig wird ein Vergleich jedoch immer dann, wenn es an entsprechenden Vergleichsobjekten fehlt. Dieser Mangel an Vergleichswerten liegt oftmals bei komplexen oder ungewöhnlichen Gebäuden vor. Diese Problematik ist bei der Bewertung von Eigentumswohnungen über das Vergleichswertverfahren eher ungewöhnlich, kann jedoch bei Ein- oder Mehrfamilienhäusern in individueller Bauweise auftreten.

Fazit & Empfehlung

Hand hält Bild mit Haus zum Thema VergleichswertverfahrenDurch das Vergleichswertverfahren wird der Wert einer Immobilie zuverlässig, leicht nachvollziehbar und dennoch präzise ermittelt. Anders als beim Sachwertverfahren stehen die Herstellungskosten für ein Objekt insofern nicht im Mittelpunkt, als dass der ermittelte Vergleichswert bedingt durch Angebot und Nachfrage oft gravierend von den Herstellungskosten abweicht. Diese Einbeziehung der Größen Angebot und Nachfrage sowie die im Bewertungsprozess verwendeten Kriterien und Faktoren bedingen ein realistisches Abbild des Marktwerts.

 


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Immobilienbewertung – #3 Ertragswertverfahren

Was ist das Ertagswertverfahren?

Das Ertragswertverfahren ist eines der 3 in der ImmoWert-Verordnung gesetzlich verankerten Wertermittlungsverfahren. Ermittelt wird im Grunde der durch die Immobilie erzielbare Ertrag. Diese Kennzahl errechnet sich im Grunde aus der Differenz aus Erträgen und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Er- und Bewirtschaftung der Immobilie.

Wie wird das Ertragswertverfahren durchgeführt?

Das Ertragswertverfahren berechnet sich anhand von 5 Faktoren:

  1. Bodenwert (ermittelt aus Bodenrichtwert und Fläche)
  2. Liegenschaftszins (Prozentsatz zur marktüblichen Verzinsung von Immobilienvermögen; wird nur auf Grundstück als von Abnutzung unabhängiges Vermögen angerechnet (und nicht auf abnutzbares Gebäude))
  3. Rohertrag (marktübliche Jahresmiete; Achtung: kann von tatsächlich gezahlter Miete abweichen; Vorteil: Leerstand geht nicht negativ in Berechnung mit ein) – Bewirtschaftungskosten (nicht umlagefähige Kosten im Zusammenhang mit Immobilie) = Reinertrag
  4. Vervielfältiger (optional; hilft bei Berechnung Ertragswert ohne Bodernwert; wird berechnet aus Liegenschaftszins und Restnutzungsdauer; Achtung: kann Ertragswert-Ergebnis verzerren)
  5. bauliche Umstände (Ansatz dieser Summe liegt im Ermessen des Bewertenden)

Schema mit Daten und Pfeilen zum Thema ErtragswertverfahrenDurch eine Verrechnung der o. g. Faktoren über ein bestimmtes Schema ergibt sich dann der Ertragswert. Alternativ kann man auch zur vereinfachten Ertragswert-Ermittlung greifen: Dabei wird die Bodenwertverzinsung komplett außer Acht gelassen. Dafür rechnet man einen Vervielfältiger bzw. Multiplikator ein, der wohlgemerkt dazu geeignet ist, das Ergebnis zu verzerren.

Bei welchen Immobilien bietet sich die Durchführung des Ertragswertverfahrens an?

Das Ertragswertverfahren ist immer dann zur Objektbewertung sinnvoll, wenn der mit einer Immobilie dauerhaft erzielbare Ertrag für eine Marktwerteinschätzung entscheidend ist. Dies kann man bei folgenden Immobilien annehmen:

  • Mietobjekten (v. a. Mehrparteien-Häuser)
  • Geschäftsgrundstücken (Gewerbeimmobilien)
  • Spezialimmobilien (wie z. B. Hotels)

Bei diesen Immobilien-Kategorien dient der Ertragswert als wertvoller Indikator dafür, ob sich die Investition in eine nicht eigenbewohnte Immobilie lohnt. Deshalb ist er als Größe im Zusammenhang mit Immobilien-Eigentum sowohl für Verkäufer als auch Käufer wichtig.

Fazit & Empfehlung

Mann mit Plakat mit Immobilien und Pfeil nach oben zum Thema ErtragswertverfahrenDas Ertragswertverfahren ist durch die Verwendung von tatsächlichen Vermietungs-Zahlen sehr praxisnah und damit alleine schon prozessbedingt realistischer als andere Wertermittlungsverfahren. Andererseits spielt der Liegenschaftszins in der Berechnung eine weitaus größere Rolle als ihm aufgrund seiner Praxis-Werthaltigkeit zukommen sollte. Zudem berechnet sich der Ertragswert aus Vergangenheitszahlen. Dies hat in Zeiten ständig steigender Mietpreise eine Tendenz zu geringer Ertragswerte zur Folge. Kalkuliert man dies jedoch gedanklich mit ein, bietet das Ertragswertverfahren eine mit verhältnismäßig geringem Aufwand durchführbare und dennoch realistische Objektbewertungsmöglichkeit.

 

 


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Immobilienbewertung – #2 Sachwertverfahren

Was ist das Sachwertverfahren?

Das Sachwertverfahren ist eines der 3 Wertermittlungsverfahren der ImmoWert-Verordnung. Dabei wird anhand der Vorgaben der Sachwertrichtlinie in einem recht komplexen Berechnungsverfahren der sog. Sachwert einer Immobilie berechnet.

Wie wird das Sachwertverfahren durchgeführt?

Blatt mit Stiften zur Berechnung des SachwertverfahrensDas Verfahren kann man in 2 große Stufen einteilen. Zunächst ermittelt man einen vorläufigen Sachwert. Dieser beschreibt den Sachwert des Grundstücks samt der baulichen Anlagen zu den vorhandenen Baustandards. Anschließend individualisiert man den Wert für das betreffende Gebäude über diverse Faktoren.

vorläufiger Sachwert

Als Berechnungsbasis dienen zunächst folgende 3 Werte:

  1. der Bodenrichtwert: Der Bodenrichtwert ist der Wert eines unbebauten Grundstücks oder Grundstücksanteils pro Quadratmeter. Bestimmt wird er als Durchschnittswert, der sich aus vorangegangenen Grundstücksverkäufen ableitet. (Achtung: der „Hauskauf“ ist juristisch gesehen ein Kauf des Grundstücks und der darauf befindlichen baulichen Anlagen) Spätestens alle 2 Jahre wird ein neuer Bodenrichtwert ermittelt. Er dient auch als Besteuerungsgrundlage für Grund und Boden. Aus dem Bodenrichtwert lässt sich der Bodenwert ermitteln. Diesen benötigt man für die weitere Sachwert-Ermittlung.
  2. die Herstellungskosten der baulichen Anlagen: Darunter versteht man die gewöhnlichen Herstellungskosten für die betreffende Gebäudeart und den jeweiligen Baustandard je Flächeneinheit. Vereinfacht gesagt, soll ein Wert der gewöhnlichen Baukosten für das Gebäude ermittelt werden.
  3. und die Herstellungskosten der baulichen Außenanlagen: In Anlehnung an das zuvor Dargelegte sind die Herstellungskosten der baulichen Außenanlagen die gewöhnlichen Baukosten für diese Anlagen.

Aus diesen 3 Basiswerten ergibt sich in Summe ein vorläufiger Sachwert, dessen Anpassung in einem anschließenden aufwändigeren Verfahren über verschiedene Faktoren an den Markt erfolgt.

Marktanpassung (Sachwertfaktoren)

Chart mit positiver Wertentwicklung zum Thema SachwertverfahrenCharakteristisch für das aufwändige Sachwertverfahren ist die Einbeziehung möglichst vieler und vielseitiger Faktoren, die man gegeneinander gewichtet. In dieser Stufe des Verfahrens finden bei der Wertermittlung auch besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale Beachtung. Dabei wird ein in den Sachwertrichtlinien festgelegter Marktanpassungsfaktor eingerechnet, um sich den Bedingungen des Immobilienmarktes anzunähern. Als Ergebnis erhält man dann den Sachwert. Dieser soll laut Sachwertrichtlinien den Verkehrswert abbilden.

Fazit & Empfehlung

Das Sachwertverfahren ist mit das komplexeste der 3 gesetzlich verankerten Wertermittlungsverfahren. Aufgrund der vielen Werte und Richtlinen, die es bei der Berechnung zu beachten gilt, ist die Sachwert-Ermittlung meist ein Fall für den Gutachter. Im Ergebnis ergibt sich durch das aufwändige Rechenverfahren ein möglichst genaues Abbild der hineingesteckten Kosten und der damit erschaffenen Substanzwerte. Andererseits variieren der Sachwert und der erzielbare Marktwert trotz Marktanpassung oftmals erheblich. Hierfür kann man viele Gründe anführen. Fakt ist: der Sachwert ist (vor allem in Ballungszentren) oftmals nicht geeignet die Marktsituation plausibel abzubilden. 

 


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Immobilienbewertung – #1 Allgemeines

Die Immobilienbewertung ist oft der erste Schritt im Rahmen eines Verkaufsprozesses. Die Objekteinwertung kann den Eigentümer aber auch gerade aufgrund der Ergebnisse dazu veranlassen, den ersten Schritt in Richtung Verkauf zu wagen. Umso wichtiger ist eine realistische und realisierbare Immobilienbewertung.

Welche Verfahren werden zur Immobilienbewertung genutzt?

Zur Einwertung können verschiedene Wertermittlungsverfahren genutzt werden. Die diesbezügliche Regelungen des deutschen Gesetzgebers in der „Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken“ (kurz: ImmoWertVO) sehen folgende Verfahren zur Bewertung vor:

  1. SachwertverfahrenDabei wird der Sachwert des Grundstücks mithilfe des Sachwerts der baulichen und sonstigen Anlagen sowie des Bodenwerts ermittelt. Außerdem fallen bestimmte Sachwertfaktoren bei der Bewertung ins Gewicht.
  2. ErtragswertverfahrenDer Ertragswert wird auf Grundlage marktüblich erzielbarer Erträge ermittelt.
  3. VergleichswertverfahrenDer Vergleichswert errechnet sich aus den Verkaufspreisen mehrerer Vergleichsobjekte.

Wer kann meine Immobilie bewerten?

Haus zum Thema ImmobilienbewertungViele Eigentümer sehen sich selbst in der Lage eine realistische Objektbewertung durchzuführen. Problematisch kann die Bewertung durch den Eigentümer jedoch werden, wenn subjektive Eindrücke und Vorstellungen fälschlicherweise in die Preisvorstellung einfließen und das Bewertungsergebnis verzerren.

Um dieser Problematik mit der nötigen Objektivität entgegenzutreten, bieten viele Unternehmen Immobilienbewertungen an. Abgesehen von der Verwendung unterschiedlicher Wertermittlungsverfahren unterscheiden sich die Anbieter in ihrer Seriosität und in ihren eigenen Absichten, die bei der Einwertung mitschwingen. Bewerter mit Eigeninteresse an einem realisierbaren Verkaufspreis bieten oftmals viele Vorteile. 

Warum könnte ACC Immobilien Consulting genau DER RICHTIGE Immobilien-Bewerter für Ihr Objekt sein?

ACC Immobilien Consulting bietet als etabliertes Immobilienunternehmen eine realistische Einschätzung für erzielbare Verkaufspreise Ihres Objekts an. Die langjährige Verkaufserfahrung bei Immobilien unterschiedlicher Preisklassen sowie die damit einhergehende kontinuierliche Beobachtung der Marktpreisentwicklung fließen in jede unserer Immobilienbewertungen mit ein. Dennoch wissen wir bei ACC Immobilien Consulting: Jede Immobilie ist hochgradig individuell, genauso wie der für sie erzielbare Verkaufspreis. Denn eine zu hohe Wertindikation kann dem Verkaufsprozess mindestens genauso viel schaden, wie eine zu niedrige. Im Rahmen einer objektiven Analyse prüfen wir Ihre Immobilie eingehend und ermitteln so den bestmöglichen Preis. Dabei bedienen wir uns unterschiedlicher, langjährig erprobter Unternehmensprozesse, die wir durch häufige Anwendung nahezu perfektioniert haben.

 

 


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